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Jugendtreff M56

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09. Juni 2010 0 Kommentare

Die SPD-Fraktion besuchte den Jugendtreff M56 welches auf dem Gelände der IGS in Buschhausen sich befindet.
Anlaß des Besuchs war die zukünftige Jugendarbeit unter Betrachtung des zukünftigen Verkaufs des Jugendhauses am Pumpelberg.
Fraktionsvorsitzender Karl Schönemeier begrüßt die Anwesenden und eröffnet um 16.00 Uhr die Fraktionssitzung im Jugendtreff in der Mensingstraße 56. Als Gäste begrüßt er den Ersten Stadtrat Jörg Fanelli-Falcke, Frau Amtsleiterin Susanne Fedderwitz sowie die Leiterin der Einrichtung Monika Genßler.

Jugendhaus M56

Karl Schönemeier weist noch einmal daraufhin, das der Verkauf des Jugendhauses Pumpelberg und die sich daraus ergebende Frage nach der zukünftigen städtischen Jugendarbeit Anlass des Fraktionsbesuches sei. Jörg Fanelli-Falcke macht deutlich, dass die Einrichtung Pumpelberg wichtig für die Stadt sei. Nun gelte es für die dortige Klientel, die sich nicht selbst organisieren könne, neue Räumlichkeiten zu finden. Der Ersatz sollte hier vor Ort gefunden werden bzw. an den Standorten der Schulen. Die Jugendarbeit müsse im Stadtgebiet vernetzt werden.

Leiterin Monika Genßler sieht einen festen Stamm von 60 -70 Kurden und Libanesen ab 10 Jah-ren als Hauptnutzer der Pumpelbergeinrichtung. Andere Gruppen blieben außen vor bzw. würden verdrängt werden. Der feste Kundenstamm „verteidige“ seinen Raum gegen alle anderen. Im Jugendtreff M 56 beginne die Besucherklientel bei 13 Jahren. Das dortige Konzept würde gut umgesetzt werden. Der dortige Platz reiche aber nicht noch für die Pumpelbergnutzer mit aus. Zudem seien die Differenzen untereinander zu groß. Sie macht noch einmal deutlich, das zu-sätzlicher Raum, das offener Raum unbedingt gebraucht wird.

Amtsleiterin Fedderwitz ergänzt, das der Weg der Stadt, die Jugendarbeit an die Schulen „anzu-docken“, der richtige sei, zumal sich die Schüler dort sowieso den ganzen Tag aufhalten würden.

Erster Stadtrat Fanelli-Falcke erklärt abschließend, dass auf dem Gelände M 56 für eine Übergangszeit die Schaffung von so genannten Mobilbauklassen (Container) unumgänglich sei. Die angedachten 10 Container hätten eine Grundfläche von rd. 250 qm. Für die geschätzten Kosten von 100.000 € gebe es Fördermittel des Landes und des Bundes.
 



Jugendhaus M56

Leiterin der Einrichtung Monika Genßler, Erster Stadtrat Jörg Fanelli-Falcke, Frau Amtsleiterin Susanne Fedderwitz(von links)

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